Früher mussten viele Kinder arbeiten.
Auch in der Region Westfalen.
Man nennt das:
Kinder-arbeit.
Die Kinder waren noch sehr jung.
Sie waren erst 6 Jahre alt.
Oder 8 oder 9 Jahre alt.
Sie haben hart gearbeitet.
Zum Beispiel:
In einer Fabrik.
Oder in einer Werk-statt.
Viele Kinder lebten auf dem Land.
Sie lebten mit ihrer Familie auf einem Bauern-hof.
Auch auf dem Bauern-hof haben die Kinder gearbeitet.
Das war früher normal.
Viele Kinder gingen auch zu fremden Bauern-höfen.
Dann halfen sie dort bei der Arbeit.
Dafür gab es einen besonderen Namen:
Die Jungen haben als Knechte gearbeitet.
Und die Mädchen haben als Mägde gearbeitet.
Früher gab es nicht viel Spiel-zeug.
Die Kinder hatten nicht oft Pause.
Sie hatten nicht viel freie Zeit.
Sie mussten sehr viel arbeiten.
Deshalb konnten die Kinder nicht oft spielen.
Später kam ein neues Gesetz.
Das Gesetz sagt:
Kinder dürfen nicht arbeiten.
Kinder-arbeit ist verboten.
Das Gesetz schützt Kinder.
Seit langer Zeit gehen Kinder in die Schule.
Aber die Schulen war früher anders als heute.
Die Schulen waren klein.
Man sagt auch:
Es waren Zwerg-schulen.
In der ganzen Schule waren nur 40 Kinder.
Es gab dort nur eine Schul-klasse.
Manche Kinder waren schon älter.
Manche Kinder waren noch jünger.
Die Kinder lernten alle zusammen.
Es gab nur eine Lehr-kraft für alle Kinder.
Die Kinder waren nicht jeden Tag in der Schule.
Manchmal war das Wetter schlecht.
Oder die Schule war zu weit weg.
Dann konnten die Kinder nicht in die Schule kommen.
Viele Kinder mussten zuhause auf dem Bauern-hof mit-helfen.
Zum Beispiel:
Sie mussten auf die Tiere aufpassen.
Oder sie mussten auf dem Feld mit-arbeiten.
Deshalb konnten die Kinder nicht jeden Tag in die Schule gehen.
Das Leben von Kindern war früher anders als heute.
Früher war wichtig:
Wie ist die Familie von dem Kind?
Ist die Familie arm?
Oder ist die Familie reich?
Ein Kind aus einer armen Familie hatte ein schweres Leben.
Aber ein Kind aus einer reichen Familie hatte es leichter.
Im Museum gibt es einen Bauern-hof.
Der Hof heißt:
Hof Schulte-Bisping.
Der Hof zeigt:
So sah das Haus von einer reichen Familie früher aus.
Oben in dem Haus ist ein Schlaf-zimmer.
In dem Schlaf-zimmer ist etwas Besonderes:
Es gibt dort eine Wiege.
Das ist ein schönes Bett für ein kleines Kind.
Die Familie hatte viel Geld.
Das sieht man an dem Haus.
Im Haus gab es einen Kamin.
Das heißt:
Es gab eine Heizung.
In dem Haus war es warm.
Das war gut für die Kinder aus der Familie.
Sie hatten ein warmes Bett.
Sie hatten genug zu Essen.
Das war gut für ihre Gesund-heit.
Arme Kinder hatten es schwer.
Bei ihnen zuhause war es kalt.
Es gab nicht viel zu Essen.
Deshalb waren arme Kinder oft krank.
Früher mussten viele Kinder arbeiten.
Auch in der Region Westfalen.
Man nennt das:
Kinder-arbeit.
Die Kinder waren noch sehr jung.
Sie waren erst 6 Jahre alt.
Oder 8 oder 9 Jahre alt.
Sie haben hart gearbeitet.
Zum Beispiel:
In einer Fabrik.
Oder in einer Werk-statt.
Viele Kinder lebten auf dem Land.
Sie lebten mit ihrer Familie auf einem Bauern-hof.
Auch auf dem Bauern-hof haben die Kinder gearbeitet.
Das war früher normal.
Früher waren die Familien oft sehr groß.
Viele Menschen gehörten zur Familie auf einem Bauern-hof:
- Die Eltern und die Kinder
- Die Groß-eltern
- Die anderen Verwand-ten.
Zum Beispiel:
Ein Onkel und eine Tante. - Und auch die Knechte und Mägde waren Teil von der Familie.
Knechte und Mägde heißt:
Männer und Frauen.
Sie haben auf dem Bauern-hof gearbeitet.
Er-ziehung von Kindern ist wichtig.
Das war schon früher so.
Aber die Er-ziehung war früher anders als heute.
Die Er-ziehung war sehr streng.
Viele Kinder wurden geschlagen.
Das sollte eine Strafe für die Kinder sein.
Man nennt das:
Züchti-gung.
Die Menschen dachten:
Das muss man so machen.
Aber man darf Kinder nicht schlagen.
Das ist heute ver-boten.