Im Museum gibt es einen Brunnen.
Der Brunnen ist schon sehr alt.
Er ist mehr als 600 Jahre alt.
Ein Brunnen ist ein Loch in der Erde.
Das Loch ist sehr tief.
Unten kommt Wasser aus dem Boden.
Man kann einen Eimer an ein Seil binden.
Dann kann man den Eimer an dem Seil in das Loch lassen.
So kann man Wasser von unten nach oben ziehen.
Früher gab es viele Brunnen.
Es gab noch kein fließendes Wasser in den Häusern.
Das heißt:
Es gab noch keinen Wasser-hahn im Haus.
Das frische Wasser gab es nur in dem Brunnen.
Die Menschen haben das Wasser aus dem Brunnen nach oben gezogen.
Das war sehr an-strengend.
Das Wasser-holen war früher Aufgabe von den Frauen auf dem Bauern-hof.
Frisches Wasser war sehr wichtig.
- Die Menschen haben das Wasser getrunken.
- Die Menschen haben mit dem Wasser ihr Essen gekocht.
- Die Menschen haben sich mit dem Wasser gewaschen.
- Die Menschen haben mit dem Wasser das Haus sauber gemacht.
- Die Menschen haben mit dem Wasser ihre Kleidung sauber gemacht.
Das Wasser war auch wichtig für die Tiere.
Die Tiere lebten im Stall.
Die Menschen haben Wasser aus dem Brunnen geholt und es den Tieren gegeben.
Das war an-strengend für die Menschen:
Die Eimer mit dem Wasser waren sehr schwer.
Früher war Backen gefährlich.
Zum Backen braucht man einen Ofen.
Im Ofen ist ein Feuer.
Durch das Feuer konnte schnell ein Brand auf dem Bauern-hof ent-stehen.
Ein Brand kann Häuser kaputt machen.
Ein Brand kann Menschen und Tiere ver-letzen.
Darum waren die Back-öfen nicht im Wohn-haus.
Die Back-öfen waren in eigenen kleinen Häusern.
So ein Haus nennt man:
Back-haus.
Das Back-haus stand weit weg vom Wohn-haus.
Das war ein Schutz vor Feuer.
Im Backhaus wurde Brot gebacken.
Und dort wurde Kuchen gebacken.
Und man konnte im Ofen Obst trocknen.
Das nennt man:
Dörren.
In einem Back-haus wurde nicht nur gebacken.
Es wurde dort auch Bier gemacht.
Das nennt man:
Brauen.
In dem Bier war nicht viel Alkohol.
Man sagt:
Das Bier war schwach.
Die Menschen haben das Bier gerne getrunken.
Zum Beispiel nach der Arbeit auf dem Feld.
Früher gab es keinen Zucker.
Die Menschen wollten trotzdem etwas Süßes essen.
Sie machten ihr Essen mit Honig süß.
Der Honig kam von Bienen.
Heute gibt es Zucker.
Wir brauchen den Honig nicht mehr so wie früher.
Aber Bienen sind immer noch wichtig.
Die Bienen helfen der Natur.
Die Bienen be-stäuben viele Pflanzen.
Das geht so:
- Eine Biene fliegt von Blume zu Blume. Die Biene krabbelt in die Blüte von der Blume. In der Blüte ist viel Blüten-staub.
- Dann fliegt die Biene zu einer anderen Blume. Sie bringt dabei den Blüten-staub von der ersten Blume zur zweiten Blume.
- So werden aus den Blüten später Früchte. Zum Beispiel: Aus der Blüte an einem Apfel-baum wird ein Apfel.