Es gibt viele Arten von Wegen.
Eine Art heißt:
Sommer-weg.
Sommer-wege sind Wege neben Straßen.
Sie sind klein.
Sie haben keinen festen Boden.
Man sagt:
Sommer-wege sind nicht be-festigt.
Man benutzt sie nur bei gutem Wetter.
Das ist ein Schutz für die Haupt-straße.
So bleibt die Haupt-straße in einem guten Zustand.
Man sagt:
Die Haupt-straße wird geschont.
Im Museum gibt es Sommer-wege.
Sie sind neben den Wegen von den Kut-schen.
Man kann sehen:
So sahen Sommer-wege aus.
So war es früher.
Es gibt viele Arten von Wegen.
Eine Art heißt:
Hohl-weg.
Hohl heißt:
Tief.
Hohl-wege sind alte Wege.
Menschen und Tiere sind dort oft gegangen.
Das hat die Wege tief gemacht.
Hohl-wege gab es früher oft.
Auch in der Region West-falen.
Sie haben Bäume an den Seiten.
Das war ein Schutz vor Wind.
Und vor Regen.
Hohlwege gehen von Dörfern zu Feldern.
Oder in eine Stadt.
In den Städten gab es früher Märkte.
Dort konnte man etwas kaufen.
Oder etwas ver-kaufen.
Hohl-wege sind wichtig.
Sie zeigen:
So sah es früher aus.
Hier war früher ein Weg.
Hohl-wege sind gut für die Natur.
Viele wilde Tiere leben dort.
Und es gibt dort viele Pflanzen.
Man sagt:
Die Arten-viel-falt ist dort groß.
Es gibt viele Arten von Wegen.
Eine Art heißt:
Chaus-see.
Das Wort kommt aus Frank-reich.
Chaus-seen sind Straßen.
Die Straßen sind fest und stabil.
Chaus-seen sind alt.
Es gibt sie schon lange.
Früher haben die Menschen gesagt:
Wir brauchen eine große Straße.
Wir brauchen eine Chaus-see.
So kommen wir von einem Ort gut zu einem anderen Ort.
Chaus-seen verbinden Dörfer und Städte.
Sie verbinden auch Märkte.
Man sagt:
Die Chaus-seen helfen der Wirtschaft.
Früher gab es Chaus-seen oft.
Aber heute nicht mehr.
Manche Chaus-seen sind heute Teil von modernen Straßen.
Im Museum gibt es eine Chaus-see.
Sie heißt:
Alter Postweg.
Die Brücke war früher in der Stadt Horn.
Die Brücke ging über einen kleinen Fluss.
Der Name von dem Fluss ist:
Wiem-becke.
Später wurde die Brücke ab-gerissen.
Das heißt:
Sie wurde ab-gebaut.
Es wurde eine Straße gebaut.
Deshalb musste die Brücke weg.
Das war im Jahr 1979.
Im Museum ist die Brücke wieder auf-gebaut.
Die Brücke ist aus Stein.
Diese Art von Stein heißt:
Sand-stein.
Es gibt auch einen besonderen Stein.
Er ist in der Mitte von der Brücke.
Auf dem Stein steht eine Zahl:
1876.
In dem Jahr wurde die Brücke gebaut.
Man sagt:
Es ist das Bau-jahr von der Brücke.
Man sieht auch ein Horn.
Das Horn ist ein Symbol.
Das heißt:
Es ist ein Zeichen.
Es ist ein Zeichen für die Stadt Horn.
Dort war die Brücke früher.
Der Stein zeigt eine Grenze.
Man sagt auch:
Es ist ein Grenz-stein.
Die Grenze war zwischen 2 Gebieten.
Das eine Gebiet heißt:
Amt Recken-berg.
Das andere Gebiet heißt:
Graf-schaft Riet-berg.
Der Stein ist schon sehr alt.
Er ist aus dem Jahr 1774.
Der Stein hat 2 Seiten.
Auf jeder Seite ist ein Zeichen.
Das kann man heute noch sehen.
Auf der einen Seite sieht man ein Rad.
Das Rad hat 6 Speichen.
Die Speichen sind dünne Stäbe.
Das Rad ist ein Zeichen.
Es ist das Zeichen vom Fürst-bistum Osna-brück.
Auf der anderen Seite vom Stein ist ein Adler.
Das ist ein großer Vogel.
Der Adler ist auch ein Zeichen.
Er ist das Zeichen von der Graf-schaft Riet-berg.
So konnte man früher sehen:
Hier ist ein Gebiet zu Ende.
Und ein anderes Gebiet fängt an.
Die kleine Kapelle stand früher an einem anderen Ort.
Sie stand in der Nähe von der Stadt Güters-loh.
Die Kapelle wurde im Jahr 1697 gebaut.
Das ist sehr lange her.
Später kam die Kapelle ins Museum.
Die Kapelle hat eine Tür mit einem Gitter.
Durch das Gitter kann man hinein-schauen.
Drinnen steht ein Altar.
Ein Altar ist ein kleiner Tisch.
Auf dem Altar steht eine Statue.
Die Statue zeigt Maria.
Maria sieht traurig aus.
Sie hält ihren toten Sohn Jesus im Arm.
An der Tür hängt ein kleiner Kasten.
Der Kasten ist aus Eisen.
Früher haben Menschen Geld in den Kasten geworfen.
Das nennt man:
Eine milde Gabe.