Es gibt viele Arten von Wäldern.
Eine Art heißt:
Nieder-wald.
Nieder-wald bedeutet:
Man schneidet etwas von den Bäumen ab.
Man schneidet kleine Zweige ab.
Diese Zweige heißen:
Triebe.
Die Wurzeln bleiben im Boden.
Die Bäume wachsen dann neu.
Man nimmt das Holz als Brenn-holz.
Und als Futter für Tiere.
Früher hat man das oft so gemacht.
Vor allem in diesen Regionen:
In West-falen.
In der Pfalz.
Und im Sieger-land.
Im Museum gibt es einen Nieder-wald.
Er ist mehr als 40 Jahre alt.
Es gibt viele Arten von Wäldern.
Eine Art heißt:
Mittel-wald.
Der Mittelwald hat zwei Schichten.
Schichten heißt:
Be-reiche.
Unten wachsen junge Bäume.
Es sind Laub-bäume.
Zum Beispiel:
Hain-buchen und Hasel.
Laub-bäume haben viele Blätter.
Diese Bäume wachsen schnell.
Menschen nehmen das Holz als Brenn-holz.
Sie machen damit Feuer.
Oben wachsen andere Bäume.
Zum Beispiel:
Eichen.
Menschen nehmen dieses Holz zum Bauen.
Früher haben die Menschen gesagt:
Wir bringen unsere Tiere in den Wald.
Im Wald ist Futter für die Tiere.
Zum Beispiel:
Blätter von den Bäumen.
Das war auch im Mittel-wald so.
Es gibt viele Arten von Wäldern.
Eine Art heißt:
Hau-berg.
Er ist etwas Besonderes:
Der Hau-berg sieht nicht immer aus wie ein Wald.
Die Bäume aus dem Wald werden gefällt.
Das macht man regel-mäßig.
Das heißt:
Immer wieder.
Alle 15 bis 20 Jahre.
Dann sind die Bäume nicht mehr da.
Die Fläche wird dann zu einem Feld.
Auf dem Feld wächst dann Getreide.
Zum Beispiel:
Roggen.
Die Menschen essen das Getreide.
Nach 1 Jahr ist das Getreide weg.
Dann wächst wieder ein Wald.
Man sagt:
Land-wirtschaft und Forst-wirtschaft wechseln sich ab.
Erst ist auf der Fläche ein Wald.
Und dann ein Feld.
Und dann wieder ein Wald.
Diese Idee ist schon sehr alt.
Früher haben die Menschen es oft so gemacht.
Heute gibt es diese Art von Wald nicht mehr.
Es gibt viele Arten von Wäldern.
Eine Art heißt:
Hude-wald.
Der Hude-wald ist etwas Besonderes.
Es ist nicht nur ein Wald.
Sondern auch eine Wiese.
Früher haben die Menschen gesagt:
Wir bringen unsere Tiere in den Hude-wald.
Zum Beispiel:
Pferde und Rinder und Schweine.
Im Wald ist Futter für die Tiere.
Zum Beispiel:
Gras von der Wiese.
Oder Blätter und Zweige von den Bäumen.
Im Hude-wald sind viele Bäume.
Die Bäume haben nicht viele Blätter.
Am Boden ist viel Platz.
Es kommt viel Licht in den Wald.
Am Boden wachsen viele Pflanzen.
Zum Beispiel:
Gras und Kräuter.
Früher gab es den Hude-wald oft.
Aber heute nicht mehr.
Heute leben Tiere in Ställen.
Oder auf Weiden.
Sie brauchen den Wald nicht mehr.
Es gibt viele Arten von Wäldern.
Eine Art heißt:
Plenter-wald.
Im Plenter-wald gibt es viele Bäume.
Sie stehen dicht zusammen.
Zwischen den Bäumen ist nicht viel Platz.
Manche Bäume sind schon alt.
Andere Bäume sind noch jung.
Menschen fällen einzelne Bäume.
Fällen heißt:
Ab-schneiden.
Sie nehmen Bäume weg.
Man nimmt wenige Bäume weg.
Viele Bäume bleiben im Wald stehen.
Es wachsen immer neue Bäume nach.
Im Plenter-wald gibt es Regeln.
Die Regeln sagen:
So viele Bäume dürfen gefällt werden.
Und so viele Bäume müssen im Wald bleiben.
Die Regeln sind gut.
So bleibt der Wald stabil.
Das heißt:
Er bleibt da.
Plentern ist ein altes Wort.
Man sagt auch:
Blendern.
Das heißt:
Man nimmt Bäume aus dem Wald weg.
So kommt mehr Licht in den Wald.
Dann wachsen mehr neue Pflanzen.
Früher gab es den Plenter-wald oft.
Vor allem in der Region Westfalen.