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Hecken und Zäune

Die Nie-heimer Flecht-hecke ist etwas Besonderes.
Sie ist geflochten.
Das bedeutet:
Man nimmt viele dünne Zweige.
Man biegt die Zweige.
Dann legt man die Zweige über-einander.
Und auch unter-einander.
So halten die Zweige gut zusammen.
Das nennt man Flechten.

Für die Nie-heimer Flecht-hecke nimmt man Hasel-triebe.
Das heißt:
Dünne Zweige vom Hasel-nuss-strauch.

So ent-steht eine sehr dichte Hecke.
Die Hecke hat keine Lücken.
Tiere können nicht hindurch-laufen.
Die Hecke war wie ein lebendiger Zaun.
Die Hecke sieht schön aus.
Sie passt gut zur Land-schaft.

Die Lipp-borger Biege-hecke ist etwas Besonderes.
Für die Hecke benutzt man Weiß-dorn.
Das ist ein Strauch mit vielen Zweigen.

So baut man die Hecke:

  • Man schlägt mit einem Beil in die Zweige.
    Ein Beil ist eine Art Messer.
  • Dann biegt man die Zweige zur Seite.
    Darum heißt die Hecke:
    Biege-hecke.
  • Dann bindet man die Zweige fest.
    Dafür gibt es einen besonderen Knoten.

 

Die Hecke ist sehr dicht.
Die Hecke hat keine Lücken.
Die Hecke war eine feste Grenze.
Wie ein Zaun.

Früher gab es diese Hecke oft.
Aber heute gibt es diese Hecke nicht mehr oft.
Hier im Museum gibt es noch eine Lipp-borger Biege-hecke.
Das ist etwas Besonderes.

Eine Kreuz-hecke ist eine besondere Hecke.
Sie ist schmal.
Sie sieht sehr ordent-lich aus.
In der Hecke ist ein Muster.
Das Muster sieht aus wie kleine Rauten.
Raute heißt:
Eine Form mit 4 gleich langen Seiten.

Für Kreuz-hecken nimmt man verschiedene Sträucher.
Die Sträucher heißen:
Weiß-dorn oder Hart-riegel oder Hain-buche.

Früher gab es Kreuz-hecken oft.
Menschen hatten sie in ihrem Garten.
Die Hecke war wie ein schöner Zaun.

Heute gibt es auch Kreuz-hecken.
Die Hecke wird wieder benutzt.
Man sagt:
Die Kreuz-hecke hat ein Re-vival.
Das heißt:
Sie wird wieder beliebt.
Menschen finden die Hecke wieder gut.

Kreuz-hecken sehen kunst-voll aus.
Kunst-voll heißt:
Sehr schön.
Die Kreuz-hecke zeigt alte Hand-werks-kunst.
Man kann sehen:
So haben die Menschen früher eine Hecke gemacht.
Man kann die Hecke heute immer noch gut gebrauchen.

Früher gab es viele Zäune.
Sie waren in den Dörfern.
Und auf den Feldern.

Im Museum sieht man viele Zäune von früher.
Es sind verschiedene Zäune.
Es gibt Zäune aus Holz.
Zum Beispiel aus Eichen-holz.
Und es gibt Zäune aus Draht.

Ein Zaun hatte früher viele Aufgaben.
Ein Zaun schützt das Vieh.
Die Tiere können dann nicht weg-laufen.
Ein Zaun zeigt:
Hier ist ein Stück Land zu Ende.
Hier ist eine Grenze.

Heute gibt es andere Zäune.
Zum Beispiel:
Elektro-zaun.
Das ist ein dünner Draht.
In dem Draht ist Strom.

Im Museum sieht man alte Zäune.
Sie sind sehr kunst-voll.
Das heißt:
Sie sind sehr schön.

Man sieht:
So haben die Menschen früher einen Zaun gemacht.
Die Menschen haben sich viel Mühe gegeben.
Die alten Zäune zeigen:
Den Menschen war ihre Heimat wichtig.