Früher gab es in jedem Dorf eine Schmiede.
Eine Schmiede ist ein kleines Gebäude.
In der Schmiede brennt ein Feuer.
Die Feuer-stelle in der Schmiede heißt:
Esse.
In dem Feuer wird Metall weich gemacht.
Dann kann man das Metall be-arbeiten.
Man kann daraus Huf-eisen für Pferde machen.
Oder Nägel.
Oder anderes Werk-zeug aus Metall.
Eine Schmiede war wichtig für das Dorf.
Die Menschen brauchten die Schmiede früher oft.
Später wurden Maschinen und Werk-zeuge in großen Fabriken gemacht.
Dann brauchte man die Schmiede nicht mehr.
Früher gab es viele Back-stuben.
In einer Back-stube gibt es einen Ofen.
Im Ofen wird gebacken.
Zum Beispiel:
Brot und Kuchen.
Im Museum gibt es auch eine Back-stube.
Und es gibt dort einen Ofen.
Der Ofen ist schon sehr alt.
Er ist aus dem Jahr 1901.
Das ist mehr als 100 Jahre her.
Der Ofen ist aus Stein gebaut.
Der Ofen wird heute noch benutzt.
Es wird darin gebacken.
Das geht so:
- Man macht ein Feuer im Ofen.
Dafür nimmt man Holz.
Das Holz ver-brennt im Feuer.
So wird der Ofen heiß. - Dann kommt der Teig in den Ofen.
Aus dem Teig ent-stehen die Back-waren.
Das heißt:
Brot und Kuchen.
Dafür gibt es Rezepte von früher.
Das Rezept sagt:
So wird ein Brot oder ein Kuchen gemacht.
Man kann die Back-waren aus der alten Bäckerei im Museum kaufen.
Das Atelier Kuper ist ein altes Foto-Studio.
Es ist aus dem Jahr 1891.
Das Atelier ist etwas Besonderes.
Denn:
Man kann es heute noch benutzen.
Auf einer Treppe kommt man nach oben in das Studio.
Im Studio kann man sich foto-grafieren lassen.
Das heißt:
Dort werden Fotos gemacht.
Das Foto-Studio ist nah bei einem anderen Haus.
Das andere Haus heißt:
Haus Schwenger.
Im Haus Schwenger lernt man:
- So wurden früher Fotos gemacht.
- Man sieht alte Foto-Techniken.
- Man kann das selbst aus-probieren.
Das Haus kommt aus dem Ort Blomberg.
Dort gab es früher etwas Besonderes:
Viele Menschen in dem Ort waren von Beruf Tischler.
Das heißt:
Sie haben Möbel her-gestellt.
Die Tischer in Blomberg haben vor allem Stühle her-gestellt.
Die Stühle haben sie auf Märkten verkauft.
So haben die Menschen Geld verdient.
Heute steht das Haus im Museum.
In dem Haus kann man sehen:
So war das Leben früher in dem Haus.
So hat eine Tischler-familie früher gelebt.
Das Haus ist sehr klein.
Man sagt:
Es ist ein Ern-haus.
Ein Ern-haus hat einen besonderen Aufbau:
- In der Mitte ist der Eingang.
Dort ist auch die Feuer-stelle zum Kochen. - Auf der einen Seite sind Räume zum Wohnen.
- Auf der anderen Seite ist der Stall für die Tiere.
Das Haus ist schon sehr alt.
Es ist aus dem Jahr 1768.
Das ist mehr als 200 Jahre her.
Viele Familien wohnten in dem Haus.
Erst die eine Familie.
Dann eine andere Familie.
So ging es immer weiter.
Die Familien hatten verschiedene Berufe.
Eine Familie war besonders wichtig.
Der Nach-name von der Familie war:
Pippel.
Die Familie lebte früher in dem Haus.
Darum heißt das Haus heute:
Pippels Häus-chen.
In dem Haus ist etwas Besonderes.
In dem Haus ist eine alte Schneider-Werk-statt.
Dort kann man sehen:
So war früher der Beruf von einem Schneider.
Ein Schneider arbeitet mit Stoff.
Ein Schneider macht Kleidung.
Im Museum gibt es ein besonderes Gebäude.
Es liegt auf dem Weg zum Mindener Hof.
Das Gebäude hat hell-blaue Wände.
Es ist sehr klein.
Dieses Gebäude heißt:
Töpferei.
Die Töpferei ist schon sehr alt.
Sie ist aus dem Jahr 1828.
Die Töpferei wird heute noch benutzt.
Es wird darin gearbeitet.
Man sagt:
Es wird getöpfert.
Töpfern heißt:
Dinge aus Ton machen.
Ton ist ein weiches Material.
Ton ist wie weiche Erde.
Man kann den Ton formen und kneten.
Das macht man mit den Händen.
Nach dem Formen kommt der Ton in einen Ofen.
Im Ofen ist es sehr heiß.
Man sagt:
Im Ofen wird der Ton gebrannt.
Dadurch wird der Ton hart.
Aus Ton ent-stehen viele Dinge.
Zum Beispiel:
Teller oder Tassen.
In der Töpferei sieht man:
So arbeitet man mit Ton.
Man sieht:
Diese Dinge ent-stehen beim Töpfern.
Das Haus sieht aus wie ein Bauern-haus von früher.
Das Haus ist schon sehr alt.
Es ist aus dem Jahr 1767.
Das ist mehr als 200 Jahre her.
In dem Haus lebte eine Familie.
Der Nach-name von der Familie war:
Golücke.
Darum heißt das Haus:
Golücke-Haus.
Später lebte eine andere Familie in dem Haus.
Die Familie hatte einen besonderen Beruf:
Es waren Leine-weber.
Das heißt:
Die Menschen haben Leinen her-gestellt.
Leinen ist ein weicher Stoff.
Man kann daraus Kleidung machen.
Das kann man heute noch sehen.
In dem Haus ist die Textil-werk-statt.
Das heißt:
Eine Werk-statt für Stoff.
Man kann sehen:
- Wie wird Leinen her-gestellt?
- Was kann man mit dem Leinen machen?
- Wie pflegt man das Leinen?
Früher haben die Menschen Obst getrocknet.
Das nennt man:
Dörren.
Zum Dörren braucht man einen Ofen.
Zum Beispiel:
Einen Back-ofen.
Oder:
Einen Dörr-ofen.
Ein Dörr-ofen war etwas Besonderes.
So etwas gab es nicht oft.
Dieser Dörr-ofen stand früher an einem anderen Ort.
Er stand am Rand von einer Wiese.
Auf der Wiese gab es viele Bäume.
Und viel Obst.
Später kam der Ofen ins Museum.
Der Ofen ist klein.
Der Ofen ist aus Stein.
Hinten im Ofen gibt es eine Brenn-kammer.
Dort wird ein Feuer gemacht.
Die Luft im Ofen wird sehr heiß.
Dann legt man Obst in die heiße Luft.
Zum Beispiel:
Stücke von Äpfeln oder Birnen.
In der heißen Luft wurde das Obst trocken.
Das Obst wurde gedörrt.
Das hat lange gedauert.
Früher gab es in der Region Münster-land eine besondere Pflanze.
Der Name von der Pflanze ist:
Flachs.
Der Flachs hat blaue Blüten.
Und lange und dünne Stän-gel.
Der Stän-gel ist der untere Teil von der Pflanze.
Der Flachs ist etwas Besonderes:
Man kann daraus Leinen machen.
Leinen ist ein weicher Stoff.
Der Stoff war für viele Dinge gut.
Zum Beispiel:
Für Kleidung.
Das geht so:
- Erst muss man den Flachs ab-schneiden.
- Dann muss der Flachs weich gemacht werden.
Deshalb legt man den Flachs in Wasser.
Zum Beispiel:
In einen Teich.
Man sagt:
Der Flachs rottet im Wasser.
Rotten heißt:
Ein-weichen. - Dann muss der Flachs ganz trocken werden.
Dazu gibt es einen besonderen Ofen.
Einen Flachs-ofen.
Der Ofen ist aus Stein.
Im Ofen brennt ein Feuer.
So wird der Ofen sehr heiß.
Dann wird die Glut aus dem Ofen genommen.
Glut heißt:
Die Reste von dem ver-brannten Holz.
Die Glut ist rot.
Die Glut ist sehr heiß.
Dann kommt der nasse Flachs in den Ofen.
So wird der Flachs trocken.
Früher gab es Flachs-öfen oft.
Aber heute nicht mehr.
Ein Flachs-ofen war nicht direkt beim Haus.
Er stand weiter weg vom Wohn-haus.
Das war wichtig.
Denn es konnte leicht ein Feuer ent-stehen.