Museumssammlung
Die Sammlung des Museums Hellerlecht ist wie eine begehbare Zeitreise in die Vergangenheit. Wir sammeln alte Häuser und bauen sie wieder auf. Du findest hier eine Schmiede, drei Mühlen und noch viele andere Häuser. Es gibt auch Gärten, Wiesen und Felder mit Tieren, die früher auf Bauernhöfen lebten.
Außerdem sammeln wir Alltagsgegenstände wie Möbel, Spielsachen und Kleidung. Das sind unsere Objekte. Wir sammeln, damit wir alle etwas über die Vergangenheit lernen können und wir verstehen, wie Menschen früher gelebt haben. Die interessanten und seltenen Dinge bleiben so erhalten.
In der Bildergalerie findest du einige unserer Objekte.
nv.-Nr. 2024:348 Unsere Objekte haben Inventarnummern (Inv.-Nr.). Sie sind wie ein Namensschild und eine Adresse für jeden Gegenstand.
Inv.-Nr. 2011:259 In der Museumssammlung gibt es über 300.000 Objekte. Nur wenige davon sind in den Häusern im Freilichtgelände. Die meisten sind in einem Lager, dem Museumsdepot. In den Sonderausstellungen in diesem Haus können wir bald viele davon zeigen.
Inv.-Nr. 2024:2 Erkennst du dieses Ziehtier? Du findest das gleiche Tier hier in der Mühlenwerkstatt. Das Spielzeug ist fast 100 Jahre alt. Es wurde oft repariert. Im Museumsdepot werden die Objekte aufbewahrt, erhalten und erforscht.
Inv.-Nr. 2024:136 Hast du eine Puppe? Diese ist aus weichem Kunststoff und hat bewegliche Arme und Beine. Wie sieht deine aus? Was ist an ihr anders?
Inv.-Nr. 2024:70 So sahen früher die Schulbänke aus. Frag doch mal Oma, Opa, Papa oder Mama, wie es in ihrer Klasse war.
Inv.-Nr. 2022:177 Es gibt oft mehrere von den gleichen Objekten in der Sammlung. Hast du ein anderes Bügeleisen in der Mühlenwerkstatt entdeckt? Du findest auch Bügeleisen in den Häusern im Freilichtgelände. Geh doch mal auf die Suche.
Inv.-Nr. 2017:9 Diese Puppenstube ist fast 100 Jahre alt. Sie wurde zwischendurch neu gestaltet, weil sich die Mode geändert hatte: Es gab Dekofolie als Tapete und modernisierte Möbel.
Inv.-Nr. 1979:1523 Um das Korn fürs Brotbacken zu benutzen, musste es zunächst von Pflanzenresten (Spreu) getrennt werden. Dafür wurden einfache Handsiebe verwendet. Eine technische Weiterentwicklung sind die Kornsiebe oder Kornharfen.
Inv.-Nr. 1961:459 Das ist eine Windfege. Sie ersetzte im 19 Jahrhundert die Kornsiebe. Oben in den Trichter wurde das gedroschene Getreide eingefüllt. Über Siebplatten und mit Bewegung und Wind trennte sich die Spreu von den Körnern. Diese fielen unten raus.
Inv.-Nr. 2004:180 In solchen Mollen oder Backtrögen (auch Teigtrog, Teigwanne, Knettrog, Backmulde genannt) wurde der Teig zum Backen vorbereitet.
Inv.-Nr. 2019:120 Das ist eine Schrot- oder Grützmühle mit Motor. Sie wurde zum Mahlen von Körnern zu Schrot als Nahrung für die Nutztiere verwendet. Zerkleinert können Kühe es besser verdauen.